Unterschriftenaktion am Tierpark Sababurg 29.10.2011 PDF Drucken E-Mail

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Frau Dr. Friedeborn aus Hann. Münden die gerne für die Ausweisung des Reinhardswaldes als Naturpark unterschreibt und René Hartje, erster Vorsitzender der Anti-Jagd-Allianz e.V. aus Hofgeismar

 

Einen Naturpark Reinhardswald soll es, wenn es nach dem Willen der hessischen Umweltministerin Lucia Puttrich geht, nicht geben. Sie hatte den Vorstoß des Landkreises Kassel mit der Begründung: Der Reinhardswald enthält zu wenig Flächen mit Landschafts- (LSG) und Naturschutzgebieten (NSG), abgelehnt. Doch so einfach wird diese Begründung in der Region nicht hingenommen!

Das Aktionsbündnis Jagdfreie Natur, vertreten durch die Anti-Jagd-Allianz e.V. aus Hofgeismar, hatte am 29.10.2011 vor dem Tierpark Sababurg zu einer Unterschriftenaktion aufgerufen, in der die Ausweisung des Reinhardswaldes als Naturpark gefordert wird. "Die Meinungen zu diesem Projekt war durchaus sehr unterschiedlich", sagt Kristine Conrad, Mitglied des Aktionsbündnisses Jagdfreie Natur, "es gab Menschen die extra von Vellmar oder Uslar hier zum Tierpark gekommen sind, nur um ihre Unterschrift zu leisten, aber es waren auch Personen dabei, die gegen die Ausweisung noch Bedenken haben". Einig war man sich darüber, dass noch Aufklärungsbedarf zu den Auswirkungen auf die umliegende Region besteht und die Bürger gut in diese Thematik eingebunden werden müssen. Das Bewusstsein für die Natur ist in der Bevölkerung gewachsen und durch das seit Jahren in der Region leidige Thema Beberbeck Resort, sind die Bürger offensichtlich sensibler geworden, auch wenn es um einen sanften Tourismus gehen soll.

René Hartje, Vorsitzender der Anti-Jagd-Allianz e.V. aus Hofgeismar, war mit dem Tag zufrieden: "Durchweg positiv wurde die Arbeit unseres Vereins aufgenommen, was uns natürlich besonders freut. Es gab viele Fragen zum Thema Freizeitjagd zu beantworten und das hohe Besucheraufkommen konnte der Verein gut nutzen, um zu weitere Themen wie beispielsweise die Fallenjagd in Deutschland oder den Haustierabschuss durch die Jägerschaft, zu informieren sowie über die Möglichkeiten der Unterstützung unseres Vereins vorzustellen".
 
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